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Semestervorbereitung
Stundentafel definieren
Folgende vorbereitende Arbeiten sind vor der Erstellung der Basismodule erforderlich:
- Einlesen der Lehrerdaten aus UNTIS.
- Einlesen der Gegenstände aus UNTIS
- Einlesen der Lehrfächerverteilung aus UNTIS.
Mit dem MOST-Menüpunkt Datei / Basismodule gelangt man in die Eingabemaske der Basismodule:
Es ist möglich, maximal sechs parallele Klassen der Modularen Oberstufe zu bearbeiten (Klasse A, B, C, D, E und F).
Auf der ersten Seite (Klasse A) werden alle gemeinsamen Basismodule erstmals definiert. Voraussetzung für diese Arbeit ist, dass die Stammdaten/Gegenstände definiert wurden. Für jedes Basismodul wird für jede Schulstufe definiert, ob es zu diesem Gegenstand einen alternativen Pflichtgegenstand gibt. Welche APGs dies sind, wird mit dem Schalter APG... definiert:
Basismodule drucken
Die alternativen Gegenstände werden in der Basismodulmaske in der Zeile des Gegenstandes klein ausgedruckt.
In den Spalten 1. Semester und 2. Semester in der Basismodulmaske wird die Anzahl der Semestermodulstunden der Basismodule eingegeben. In der Spalte APG wird nur dann ein Hakerl gesetzt, wenn in diesem Semester die alternativen Module tatsächlich alternativ sind, also z.B. bei Musikerzeihung und Bildnerischer Erziehung nur in der 7. und 8. Klasse, nicht aber in der 5. und 6. Klasse.
In der Maske der Basismodule kann mit dem Schalter
oder
zur nächsten oder vorhergehenden Parallelklasse geblättert werden. Mit dem MOST-Menüpunkt Optonen / Stunden wie in der A-Klasse belegen oder analog mit dem Schalter wie A-Klasse wird in der ausgewählten Parallelklasse die Stundentafel zunächst so kopiert, wie sie in der A-Klasse definiert worden ist und kann dann individuell überarbeitet werden. So kann z.B. in bilingual geführten Klassen bei einzelnen Gegenständen ein Hakerl in der Spalte “bilingual” gesetzt werden, wenn dies der Fall ist. Es könnten aber auch in unterschiedlichen Parallelklassen verschiedene Anzahlen von Stunden in den Basismodulen vorliegen.
In der Maske kann mit dem Druckersymbol
eine Druckmaske aufgerufen werden, aus der eine Arbeitsliste oder Klassenübersicht gedruckt werden kann. Für den Ausdruck kann entweder nach einem Lehrerkurznamen oder einer Klasse selektiert werden. Bleiben Lehrer und Klasse leer, werden alle Daten gedruckt.
Lehrer aus der Lehrfächerverteilung einlesen
Mit dem MOST-Menüpunkt Optonen / Lehrer für Parallelkurse aus LFVT einlesen oder analog mit dem Schalter Lehrer aus LFVT werden automatisch alle Lehrfächerverteilungsdaten für jene Schulstufen eingelesen, die in den Einstellungen definiert sind.
Parallelkurse definieren
Mit dem MOST-Menüpunkt Optonen / Parallelkurse im aktuellen Jahr definieren oder analog mit dem Schalter Parallelkurse definieren... werden die Basismodule mit allen aus UNTIS eingelesenen Lehrfächerverteilungsdaten dargestellt. Dabei gibt es pro Jahrgang und Basismodul maximal 12 Einträge (Spalten) für unterrichtende Lehrer/innen samt deren Parallelklassen (wie sie in UNTIS definiert waren). Dabei ist es natürlich auch möglich, dass ein/e Lehrer/in zwei oder mehr parallele Gruppen hat:
In den Spalten L01, L02, ..., L12 stehen die unterrichtenden Lehrer/innen, in den Spalten K01, K02, ..., K12 die dazugehörigen Klassen. Falls dieselbe Lehrkraft parallele Gruppen in einem Basismodul unterrichtet, wird für das Modul noch eine fortlaufende Nummer vergeben. Die fortlaufenden Nummern stehen in den Spalten N01, N02, ..., N12. Die Spalten Klasse, Semester, Fach, APG und Stunden sind in dieser Ansicht nicht veränderbar.
Falls in parallelen Klassen derselbe Gegenstand unterschiedliche Stundenzahl haben sollte, so kann diese erst in den Modulen verändert werden. Schüler können in diesem Fall allerdings nicht aus Parallelklassen zusammengefasst werden.
Nach dem Einspielen der Lehrfächerverteilung ist die Tabelle zu prüfen, ob alles ordnungsgemäß übernommen worden ist. Falls in der UNTIS-Lehrfächerverteilung bereits Unterrichtspraktikanten eingetragen sind, so entstehen durch die Übernahme parallele Kurse für den Betreuungslehrer und den Unterrichtsprakikanten. Gleiches gilt, wenn z.B. ein Lehrerteam in einer Klasse gemeinsam unterrichtet (z.B. ein zusätzlicher Native Teacher in einer bilingualen Klasse). Man kann nun entweder diese überflüssigen Kurse in der Tabelle löschen oder später bei der Erstellung der Basismodule jene Lehrernamen angeben, für die die Erstellung unterdrückt werden soll. Dabei kann mit dem Symbol
nach dem Fach, der Klasse, dem Semester oder den Lehrer/innen selektiert werden. Mit dem Symbol
kann ein Filter wieder aufgehoben werden.
Basismodule erstellen
Sind die Stunden der Basismodule in den einzelnen Parallelklassen definiert, so können aus diesen Stundentafeln Basismodule erstellt werden. In diese werden auch gleich alle Schüler der betreffenden Klassen automatisch als Kursbesucher hineingesetzt. Mit dem MOST-Menüpunkt Optonen / Basismodulvorlagen aus den Parallelkursen erstellen... oder analog mit dem Schalter Basismodule erstellen... gelangt man in eine Maske, in der die Erstellung im Detail festgelegt werden kann.
Es können wahlweise die Module des 1. oder 2. Semesters erstellt werden. Module von Lehrer/innen, deren Kurznamen angegeben werden, werden entweder weggelassen oder nur nach Rückfrage erstellt.
Der Erstellung der Basismodule liegen folgende Algorithmen zu Grunde:
- Die Basismodulkurznamen werden in folgender Form generiert:
z.B.: BE -B-52B, was bedeutet, dass es sich dabei- um eine Vorlage zum Gegenstand ‘Bildnerische Erziehung’ handelt (zeichen 1 bis 5)
- um eine Basismodulvorlage handelt (Zeichen 7 = ‘B’)
- um eine Vorlage für die 6. Klasse handelt (Zeichen 9 = ‘6’)
- um eine Vorlage für das 2. Semester handelt (Zeichen 10 = ‘2’)
- um eine Vorlage für ein bilinguales Modul handelt (Zeichen 11 = ‘B’)
- In die generierten Module werden jeweils alle Schüler/innen der beim Kurs aufgezählten Klassen hineingesetzt. Dies kann dazu führen, dass bei geteilten Klassen z.B. in Bildnerischer Erziehung BE in der 5A-Klasse jeweils alle Schüler/innen der 5A-Klasse in beide Kurse gesetzt werden, da in Untis ja keine Zuordnung zwischen Schüler/innen auf geteilte Klassen erfolgt. In einem späteren Bearbeitungsschritt müssen dann auf Grund von Teilnehmerlisten der Kursleiter wieder jene Schüler entfernt werden, die nicht dem Kurs angehören. Dieses Problem tritt i.a. nur bei BE auf, da ja beispielsweise die Fremdsprachen im allgemeinen als alternative Pflichtgegenstände geführt werden und durch die Eintragung der alternativen Pflichtgegenstände bei den Schüler/innen die Zuordnung zur Sprachgruppe erfolgt. Werden allerdings zwei oder mehr parallele Sprachkurse zur selben Sprache geführt, kann bei Aufteilung der Schüler/innen einer Klasse auf mehrere Kurse wieder obiges Problem entstehen.
- Bei alternativen Pflichtgegenständen wird somit bei der Aufteilung der Schüler/innen auf die parallelen Basismodule auf die Eintragung der alternativen Pflichtgegenstände bei den Schüler/innen Rücksicht genommen.
- Bei den Religionskursen werden die Schüler in die Module für katholische und evangelische Religion bzw. auch alternativ in die Module für Ethik die richtigen Schüler auf Grund des Religionsbekenntnisses bzw. des alternativen Pflichtgegenstandes ETH zu REL gesetzt.
- Für den Gegenstand BS werden die Basismodule für Knaben- und Mädchenturnen gleich mit den richtigen Schüler/innen in den Modulen erstellt:
- in die Module von weiblichen Lehrerinnen werden automatisch alle Mädchen der im Kurs vorgesehenen Klassen gesetzt,
- in die Module von männlichen Lehrern werden automatisch alle Knaben der im Kurs vorgesehenen Klassen gesetzt.
Basismodulvorlagen erstellen
Sind die Stunden der Basismodule in den einzelnen Parallelklassen definiert, so können aus diesen Stundentafeln Basismodulvorlagen erstellt werden. Diese können später gebraucht werden, falls einmal wegen einer Teilung ein zu den automatisch erstellten Basismodulen ein zusätzliches Basismodul benötigt wird. Mit dem MOST-Menüpunkt Optonen / Basismodulvorlagen aus der Tabelle erstellen oder analog mit dem Schalter Basismodulvorlagen erstellen werden automatisch alle Basismodulvorlagen erstellt, ohne dass diesen schon unterrichtende Lehrer zugewiesen werden. Dabei entstehen Modulvorlagen mit z.B. folgenden Vorlagenmanen:
BE -B-52B, was bedeutet, dass es sich dabei
- um eine Vorlage zum Gegenstand ‘Bildnerische Erziehung’ handelt (zeichen 1 bis 5)
- um eine Basismodulvorlage handelt (Zeichen 7 = ‘B’)
- um eine Vorlage für die 6. Klasse handelt (Zeichen 9 = ‘6’)
- um eine Vorlage für das 2. Semester handelt (Zeichen 10 = ‘2’)
- um eine Vorlage für ein bilinguales Modul handelt (Zeichen 11 = ‘B’)
Einige Eigenschaften der Basismodulvorlagen werden dabei aus der Gegenstandsdatei übernommen:
- Minimale und maximale Schülerzahl
- Immanenter Prüfungscharakter
- Art der Notenskala




